Dank Wetter bleibe ich auch heute daheim denke ich. Und damit das nicht zu langweilig wird, werde ich weiter die Fugen im Bad schrubben. Und endlich die Heizung abwaschen. Und die drölfzig Strohhalme spülen, die mir auf der Küchenarbeitsfläche im Weg liegen. Yeah, Hochspannung!
Dann habe ich noch meinen Modeschmuck von vor 20 Jahren wiedergefunden. Ich muss manches davon polieren, aber es passt erstaunlich viel, gerade Armbänder, die früher spack saßen, kann ich jetzt gut tragen.
Und damit es auch im Heizungskeller weitergeht, habe ich heute schon mal das Vorratsregal mit den Kosmetika und Putzsachen aufgeräumt und sortiert. In Zukunft sollen davor dann Klopfer und Putzi ihren Platz finden. Im kleinen Regal daneben wird dann vorerst das Werkzeug untergebracht, so viel habe ich davon ja nicht.
Die Fitnessuhr habe ich geladen und mal wieder angezogen, aber noch komme ich nicht so recht klar, weil ich sie halt doch noch zu oft ausziehe. Um 16 Uhr komme ich gerade mal auf gute 1200 Schritte.
Metamorphose: Ich habe heute damit begonnen, einen dieser Briefe zu schreiben, die man meistens doch nicht abschickt. Ich brauche das, um für mich eine Richtung zu finden und nötigenfalls einen Schlusspunkt setzen zu können. Denn ich werde nicht das tote Pferd zu Tränke schleifen, das habe ich mir fest vorgenommen.

