Dienstag, 6. Januar 2026

Home alone

Dank Wetter bleibe ich auch heute daheim denke ich. Und damit das nicht zu langweilig wird, werde ich weiter die Fugen im Bad schrubben. Und endlich die Heizung abwaschen. Und die drölfzig Strohhalme spülen, die mir auf der Küchenarbeitsfläche im Weg liegen. Yeah, Hochspannung!

Dann habe ich noch meinen Modeschmuck von vor 20 Jahren wiedergefunden. Ich muss manches davon polieren, aber es passt erstaunlich viel, gerade Armbänder, die früher spack saßen, kann ich jetzt gut tragen. 

Und damit es auch im Heizungskeller weitergeht, habe ich heute schon mal das Vorratsregal mit den Kosmetika und Putzsachen aufgeräumt und sortiert. In Zukunft sollen davor dann Klopfer und Putzi ihren Platz finden. Im kleinen Regal daneben wird dann vorerst das Werkzeug untergebracht, so viel habe ich davon ja nicht.

Die Fitnessuhr habe ich geladen und mal wieder angezogen, aber noch komme ich nicht so recht klar, weil ich sie halt doch noch zu oft ausziehe. Um 16 Uhr komme ich gerade mal auf gute 1200 Schritte.

Metamorphose: Ich habe heute damit begonnen, einen dieser Briefe zu schreiben, die man meistens doch nicht abschickt. Ich brauche das, um für mich eine Richtung zu finden und nötigenfalls einen Schlusspunkt setzen zu können. Denn ich werde nicht das tote Pferd zu Tränke schleifen, das habe ich mir fest vorgenommen.

Montag, 5. Januar 2026

Noch kein Cabriobunny

 Sondern eher Soccermom ;)



Winterlicher Frühsport

Denn, tadaaa, heute stand schon um Acht Uhr in der Früh der Heizöllieferant auf der Matte. Aber so ist es wenigstens schon erledigt und die Tanks sind proppenvoll, das sollte für zwei Winter reichen. Trotzdem tat er mir ein bißchen leid, denn der Tankstutzen ist bei mir echt nicht so günstig gelegen und er muss quer durch den halben Garten mit dem Schlauch.

Danach habe ich ausgenutzt, dass es mal noch nicht geschneit hat und habe neben dem Einkauf noch eben mein Päckchen mit einem wunderhübschen schwarzen Kleid aus dem Paketshop abgeholt. Mir passen inzwischen die Sachen der Übergrößenlinie vom Kleiderschweden so richtig gut (auch die Hosen!), da greife ich doch gern zu, wennauch gebraucht.

Der Nachmittag war dann neben dem Umarbeiten einer Präsentation wieder mit viel Grübeln und ein wenig Aufräumen sowie einem Telefonat mit Katha wieder ruckzuck rum.

Mein vorsichtiges Ausloten einer Kontaktbörse zeigt mir, dass ich vielleicht doch erst mal am Cabriobunny arbeiten und dann statt online lieber die Augen beim Weggehen offenhalten sollte.

Ach ja: heute dann auch wirklich die nächste Fünferhürde genommen! Und: Bloggen tut mir gut zum Gedankensortieren, auch wenn ich manches erst mal nur als Entwurf schreibe.

Sonntag, 4. Januar 2026

Ich wäre bereit für Frühling,...

aber das dauert wohl noch etwas. Der Winter holt gerade richtig aus und über Nacht gab es nochmal einen ordentlichen Nachschlag an Schnee. Eigentlich das perfekte Wetter um lange zu schlafen, aber in mir ist weiterhin diese Unruhe. Ich möchte endlich Haken an mein Aufräumen und Putzen machen. Aber auch der Schnee muss geschippt werden und das ist ja auch irgendwie Fitnesstraining. Dennoch hat mir Christian gestern einen Floh ins Ohr gesetzt mit den Liegestützen. Ich weiß nicht, ob das meinen Ehrgeiz gepackt hat, aber am Ende des Jahres will ich zehn Liegestützen schaffen. Was es als Strafe bzw. Belohnung gibt, darf Christian entscheiden wenn er mag.

Ein weiterer Schritt ist, dass ich mein Profil auf einer Kontaktseite um ein Foto ergänzt habe. Ich weiß nicht, wie lange ich das drin lasse, ob es darüber neue Kontakte gibt, was überhaupt passiert. Ich weiß nur, dass ich bereit bin, (noch) glücklicher zu werden und zu glitzern und zu strahlen. Mein Bild, das ich von mir selbst im Kopf habe, war noch nie so deutlich wie gerade. Cabriobunny eben!

Ich tue mich immer noch schwer damit, Sachen, die ich benutzt habe, sofort wieder zu verräumen. Kann ich ja erledigen, wenn ich das nächste Mal da langkomme. Funktioniert aber nicht, die Sachen liegen mir dann einfach nur im Weg. Das gleiche gilt für zu erledigende Aufgaben/Beantwortung von etwas/unangenehme Dinge. Das nehme ich mir ganz fest vor: kein Prokrastinieren mehr wenn es irgendwie geht. Katha hat mich gefragt, warum ich nicht erstmal ein Zimmer fertig mache. Das versuche ich jetzt. Ich bin schon so weit im Bad, den Rest schaffe ich jetzt auch noch, bzw. die Fugen mache ich dann nach und nach fertig.

Heute habe ich mir eine App heruntergeladen, um mein Gewicht zu tracken. Ich weiß noch nicht so recht, welcher Wochentag mein Wiegetag wird, aber ich tendiere zu Freitag.

Ich habe gerade wieder so viele Buntstifte im Kopf. So viele Pläne. So viel Hoffnung, dass ich es diesmal tatsächlich schaffe.

Samstag, 3. Januar 2026

Die Schneeflöckchen rieseln weiter

Heute wird's wild, diverse Themen durcheinander und alle irgendwie nur angefangen.

Das nennt man dann wohl Winter. Alles weiß draußen, und die nächsten Schneeschauer lassen nie lange auf sich warten. Aber ich sehe das jetzt mal positiv, dann hindert mich nichts daran, hier meine Bude weiter auf Vordermann zu bringen. Schade nur, dass ich mich nicht traue, mit Bosse ins Feld zu fahren. Aber es gibt mir Zeit, mich mit Gartenplänen auseinanderzusetzen. Kinderhäuschen!

Was mir gerade aufgefallen ist: ich habe schon mehr als den halben Weg zum Ziel, nicht mehr Adipositas zu haben, geschafft. Laut BMI-Rechner sollte ich bei meiner Körpergröße unter 95 Kilo wiegen, um als 'nur' noch übergewichtig zu gelten, also muss ich noch 60 Kilo loswerden. Easy (man stelle sich hier bitte ein leicht  irres Lachen vor). Machbar wäre das wohl eher mit einer OP oder der Spritze, aber ich bin immer noch nicht wirklich bereit dazu. Und noch was dazu ist mir aufgefallen: statt zu fressen als gäbe kein Morgen verschlägt es mir inzwischen eher den Appetit. Also gerade Trennkost. Heute habe ich außer Sprudelwasser gerade mal 1.5 Brötchen gegessen und eine 0.3er Dose Spezi getrunken. Wenigstens waren Tomaten auf dem Brötchen, sonst hätte ich bald Skorbut.

Putzlieschen hat heute angefangen, im Bad die Fugen zu schrubben, dafür gibt's allerdings eine elektrische Hilfe/die Bürste. Dann ist noch der nächste Stapel gewaschene Wäsche in den Schränken verstaut und ein bißchen in der Küche ist auch geschafft.

Ein weiterer Haken an "ich gehe offen mit meinen Problemen um" habe ich heute gemacht, als ich mit Christian über meine Gewichtsprobleme gesprochen habe. Er ist jetzt nicht der begnadete Zuhörer, aber immerhin, ich habe es ausgesprochen. Das Cabriobunny ist weiter in den Umlauf gekommen, ich hoffe, das hilft mir dabei, es umzusetzen. Immer wieder darauf angesprochen zu werden, Nachfragen. Sanfter Druck. Erinnern. Was auch immer davon mich bei der Stange hält.


Freitag, 2. Januar 2026

Frau Holle schüttelt die Betten auf

Der frühe Wecker hat mich gleich mal senkrecht im Bett stehen lassen: der erste Blick nach draußen hat dichtes Schneetreiben offenbart. Gar nicht gut wenn man wie ich wohnt und ein Lieferung per LKW erwartet. Und dann kam auch schon bald der Anruf, dass die Lieferung verschoben wird. Sehr vernünftig! Denn hier im Ort gab es in der Früh einen üblen Unfall: ein Bus ist den Hang runtergefallen und auf dem Dach liegend von einem Imbiss gestoppt worden.

Aber einer hat definitiv Spaß am Schneetreiben:



Ansonsten ein langes Telefonat mit Katha, die weiterhin tapfer versucht, mein Selbstbewusstsein aufzumöbeln, denn obwohl ich weiß, dass ich kein schlechter Mensch bin, ist mir das gegenteilige Gefühl gerade etwas abhanden gekommen und ich suche für alles und jedes was schiefläuft, den Grund bei mir. Im Keller ist ein großer Salamander gestorben - meine Schuld, weil der Keller ist ja unordentlich und ähnliches. Dabei ist das Kerlchen von ganz alleine und unbemerkt dort hineingelangt.

Außerdem ist das Projekt Großputz Bad gestartet, also mit Fliesen abwaschen und allem Pipapo, das ist dringend nötig. Ich finde mein Bad immer noch wunderschön und dementsprechend werde ich jetzt endlich die letzten Haken und so anbringen, die hier schon liegen. Damit auch das endlich fertig ist. Ein bißchen im Heizungskeller habe ich auch noch aufgeräumt, jetzt nur noch Wäsche aufhängen, dann wars das für heute.

Heute leider keine Hunderunde, aber bei dem Wetter mochte ich nicht fahren, denn der Räumdienst war nicht hier. Die Müllabfuhr aber leider auch nicht, darauf warte ich dringend.

Nachher gibt's dann die erste Runde Skincare, also erst rollern, dann cremen. Danach gilt: durchhalten bis es Routine ist! Einfach, weil ich ich es mir wert bin.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Happy new year?

Alles wieder auf Anfang, 365 unverbrauchte Tage, ich freu mich drauf - und ganz besonders auf das Erreichen von Zielen, bzw. das Umsetzen von Plänen.

Heute war ich im Eisregen mit Bosse im Feld, dank dicker Winterjacke war es auszuhalten, aber ich war dann doch froh, wieder am Auto zu sein. Trotzdem: ich habe nicht gekniffen und bin eine, wenn auch kleine, Runde gegangen.

Das Hauptthema des Tages ist der Heizungskeller, den ich mir jetzt endlich vorknöpfe, denn es steht eine Lieferung und die Heizungswartung an. Sagen wir es mal so: der Anfang ist gemacht und jetzt ziehe ich es auch endgültig durch. Ich fürchte nur, beim Trockner brauche ich Hilfe, das schaffe ich nicht alleine, den alten rauszuzerren und den neuen wieder genau in die Lücke zu bekommen.

Sehr gefreut habe ich mich gestern über den Anruf von Christian, denn im Hintergrund war Annett dabei. Ich hoffe so sehr, dass sich diese Freundschaft festigt.

Ebenso gefreut habe ich mich über die vielen Nachrichten zum Jahreswechsel. Ich mache wohl doch ein paar Dinge richtig im Leben. Ganz besonders schön die Nachricht von Katha, die gerade jetzt so sehr an meiner Seite ist, damit ich mein Selbstvertrauen nicht selbst zerstöre.

In mir drin ist derzeit eine totale Unruhe, mir geht alles nicht schnell genug und andererseits muss ich meine physischen Limits akzeptieren, das fällt mir überhaupt nicht leicht. Aber es bringt mich nicht schneller voran, wenn ich über meine Grenzen gehe.