Samstag, 10. Januar 2026

Nur noch zwei mal schlafen, dann wirds wärmer!

Der Tag begann mit *Trommelwirbel* richtig: Schneeschippen! Aber ab Montag sollte das ja dann hoffentlich vorbei sein.

Ich fühle mich derzeit ein bißchen sie eingesperrt, man kann zwar tagsüber fahren, aber wenn ich nicht muss lasse ich das lieber.

Eine offene Nachricht an Christian, dass ich dieses Jahr weiter mein Gesicht reduzieren möchte und deswegen erstmal nicht essen gehen möchte, aber gern etwas anderes mit ihm unternehme, wurde positiv aufgenommen. Seinem Vater geht es gerade gesundheitlich nicht gut (Grippe), Ich hoffe, der bekrabbelt sich bald.

Mit jedem Schritt, den ich hier voran komme, festigt sich in mir das Gefühl, dass ich für andere der sichere Hafen sein möchte. Das ist ein wirklich schönes Gefühl!

Erkenntnis des Tages: es ist noch zu früh für was Neues. Es bleibt dabei, erst das Cabriobunny, bis dahin ist das Herz auch wieder ohne Sorge, dass es wieder so abläuft und muss sich hoffentlich nicht mehr so schützen. Und ich brauche Zeit, mich mit dem Thema Co-Abhängigkeit auseinanderzusetzen. Nichts Unangenehmes sagen um keine Missstimung aufkommen zu lassen. Gebrochene Versprechungen nicht krumm nehmen. Stimmungen von himmelhochjauchzend bis miesepetrig als gegeben anzunehmen und sich diesen anzupassen. Ich mache das für Menschen, die ich sehr sehr mag. Aber es hat mich mein Strahlen und meine Stärke gekostet und das ist einfach kein Dauerzustand.

Freitag, 9. Januar 2026

Weitermachen (heute: Gedankenschnippsel)

Ist Wut gut, hilft sie beim Verarbeiten und Abschließen? Ich hoffe es. Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass ich daran denke, wie frustriert ich war, wenn ich wieder mal hintenüber gekippt wurde weil alles andere wichtiger war, wie z.B. alle abgesagten Autokinobesuche.

Ansonsten: der Schornsteinfeger war da, alles in Ordnung. Mir ist ein ziemlicher Stein vom Herzen gefallen, das nimmt jede Menge Druck raus für die nächsten Monate.

Heute mal Regen statt Schnee, von mir aus kann es erstmal so bleiben. 

Lacher des Tages: der Nachbar ist ohne Hund zum Hundespaziergang gefahren. Das muss man auch erstmal schaffen.

Die schönen Stiefeletten sind leider zu eng. Ich hoffe auf ein "noch" zu eng.

Wenn ich am Ende des Jahres meine 10 Liegestützen schaffe, dann lädt mich Christian zum Essen ein. 

Der Tag heute war irgendwie nix halbes und nix ganzes. Ich war einkaufen, hab ein bißchen aufgeräumt und geputzt, hab online geflirtet (fürs Ego) und festgestellt dass es doch vielleicht noch ein bißchen zu früh ist dafür, jetzt noch Duschen und dann Feierabend.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Nicht mein Tag heute

Ich bin sehr nah am Wasser gebaut und maulfaul. Begehe gerade eine (gsd kleine) Dummheit, in dem Versuch mich abzulenken. Ich sollte besser Tablet und Handy weglegen und weiter aufräumen. Ich sehe doch schon so manche Zielgerade!

Weiter geht's übrigens im Heizungskeller, denn kurz über lang steht der Schornsteinfeger auf der Matte. Ich hoffe, meine Heizung kommt auch diesmal durch, denn Wartung ist ja aus Gründen gerade nicht möglich.

Erkenntnis des Tages: ich habe heute ein Paket nach oben getragen. Und noch nicht mal geschnauft als ich oben war. Jedes Kilo weniger macht alles wirklich so viel leichter. Und immerhin 4500 Schritte heute, das ist gar nicht mal so wenig.



Mittwoch, 7. Januar 2026

Aufgeben ist nicht

Ja, Ich weiß, immer die gleiche Leier, aber es schneit schon wieder. Ich möchte das wirklich nicht mehr jetzt. Zu Weihnachten gerne, aber nicht mehr im neuen Jahr. Obwohl ich doch zugeben muss, dass ich insgeheim von einem Urlaub a la Last Christmas träume. Abwarten, vielleicht wird's ja doch noch mal was damit.



Die Präsentation umzuarbeiten ist abgehakt, das habe ich viel zu lange vor mir hergeschoben weil ich mich einfach nicht richtig konzentrieren konnte. Aber auch da gilt, dass ich mich durch solche Aufgaben in Zukunft zeitnah durcharbeite!

Den Brief zu schreiben hat mir gut getan, der Knoten in meinem Magen hat sich damit ziemlich aufgelöst. Gestern habe ich dann auch mal wieder gekocht, das erste Mal seit... kurz nach Weihnachten, es gab Schupfnudeln mit Zucchini. Jetzt muss ich nur zusehen, dass ich da nicht wieder ins andere Extrem umschlage, die Fresserei zu Weihnachten hat echt gereicht. Eine meiner nächsten Aufgaben wird sein, mich über vegetarische Diabetesernährung schlauzumachen. 

Auch heute Putzcontent: Bad und Küche weiter, außerdem Wäsche gemacht. Aber alles irgendwie unmotiviert, Ich hoffe, das wird morgen wieder anders sein.

Erkenntnis des Tages: mir tut es vom Einschlafen und Schlafen nicht wirklich gut, abends noch lang am Tablet oder Handy zu hängen. Ziel soll sein, abends rechtzeitig alles virtuelle ausmachen und wieder zum Buchlesen überzugehen.

Dienstag, 6. Januar 2026

Home alone

Dank Wetter bleibe ich auch heute daheim denke ich. Und damit das nicht zu langweilig wird, werde ich weiter die Fugen im Bad schrubben. Und endlich die Heizung abwaschen. Und die drölfzig Strohhalme spülen, die mir auf der Küchenarbeitsfläche im Weg liegen. Yeah, Hochspannung!

Dann habe ich noch meinen Modeschmuck von vor 20 Jahren wiedergefunden. Ich muss manches davon polieren, aber es passt erstaunlich viel, gerade Armbänder, die früher spack saßen, kann ich jetzt gut tragen. 

Und damit es auch im Heizungskeller weitergeht, habe ich heute schon mal das Vorratsregal mit den Kosmetika und Putzsachen aufgeräumt und sortiert. In Zukunft sollen davor dann Klopfer und Putzi ihren Platz finden. Im kleinen Regal daneben wird dann vorerst das Werkzeug untergebracht, so viel habe ich davon ja nicht.

Die Fitnessuhr habe ich geladen und mal wieder angezogen, aber noch komme ich nicht so recht klar, weil ich sie halt doch noch zu oft ausziehe. Um 16 Uhr komme ich gerade mal auf gute 1200 Schritte.

Metamorphose: Ich habe heute damit begonnen, einen dieser Briefe zu schreiben, die man meistens doch nicht abschickt. Ich brauche das, um für mich eine Richtung zu finden und nötigenfalls einen Schlusspunkt setzen zu können. Denn ich werde nicht das tote Pferd zu Tränke schleifen, das habe ich mir fest vorgenommen.

Montag, 5. Januar 2026

Noch kein Cabriobunny

 Sondern eher Soccermom ;)



Winterlicher Frühsport

Denn, tadaaa, heute stand schon um Acht Uhr in der Früh der Heizöllieferant auf der Matte. Aber so ist es wenigstens schon erledigt und die Tanks sind proppenvoll, das sollte für zwei Winter reichen. Trotzdem tat er mir ein bißchen leid, denn der Tankstutzen ist bei mir echt nicht so günstig gelegen und er muss quer durch den halben Garten mit dem Schlauch.

Danach habe ich ausgenutzt, dass es mal noch nicht geschneit hat und habe neben dem Einkauf noch eben mein Päckchen mit einem wunderhübschen schwarzen Kleid aus dem Paketshop abgeholt. Mir passen inzwischen die Sachen der Übergrößenlinie vom Kleiderschweden so richtig gut (auch die Hosen!), da greife ich doch gern zu, wennauch gebraucht.

Der Nachmittag war dann neben dem Umarbeiten einer Präsentation wieder mit viel Grübeln und ein wenig Aufräumen sowie einem Telefonat mit Katha wieder ruckzuck rum.

Mein vorsichtiges Ausloten einer Kontaktbörse zeigt mir, dass ich vielleicht doch erst mal am Cabriobunny arbeiten und dann statt online lieber die Augen beim Weggehen offenhalten sollte.

Ach ja: heute dann auch wirklich die nächste Fünferhürde genommen! Und: Bloggen tut mir gut zum Gedankensortieren, auch wenn ich manches erst mal nur als Entwurf schreibe.

Sonntag, 4. Januar 2026

Ich wäre bereit für Frühling,...

aber das dauert wohl noch etwas. Der Winter holt gerade richtig aus und über Nacht gab es nochmal einen ordentlichen Nachschlag an Schnee. Eigentlich das perfekte Wetter um lange zu schlafen, aber in mir ist weiterhin diese Unruhe. Ich möchte endlich Haken an mein Aufräumen und Putzen machen. Aber auch der Schnee muss geschippt werden und das ist ja auch irgendwie Fitnesstraining. Dennoch hat mir Christian gestern einen Floh ins Ohr gesetzt mit den Liegestützen. Ich weiß nicht, ob das meinen Ehrgeiz gepackt hat, aber am Ende des Jahres will ich zehn Liegestützen schaffen. Was es als Strafe bzw. Belohnung gibt, darf Christian entscheiden wenn er mag.

Ein weiterer Schritt ist, dass ich mein Profil auf einer Kontaktseite um ein Foto ergänzt habe. Ich weiß nicht, wie lange ich das drin lasse, ob es darüber neue Kontakte gibt, was überhaupt passiert. Ich weiß nur, dass ich bereit bin, (noch) glücklicher zu werden und zu glitzern und zu strahlen. Mein Bild, das ich von mir selbst im Kopf habe, war noch nie so deutlich wie gerade. Cabriobunny eben!

Ich tue mich immer noch schwer damit, Sachen, die ich benutzt habe, sofort wieder zu verräumen. Kann ich ja erledigen, wenn ich das nächste Mal da langkomme. Funktioniert aber nicht, die Sachen liegen mir dann einfach nur im Weg. Das gleiche gilt für zu erledigende Aufgaben/Beantwortung von etwas/unangenehme Dinge. Das nehme ich mir ganz fest vor: kein Prokrastinieren mehr wenn es irgendwie geht. Katha hat mich gefragt, warum ich nicht erstmal ein Zimmer fertig mache. Das versuche ich jetzt. Ich bin schon so weit im Bad, den Rest schaffe ich jetzt auch noch, bzw. die Fugen mache ich dann nach und nach fertig.

Heute habe ich mir eine App heruntergeladen, um mein Gewicht zu tracken. Ich weiß noch nicht so recht, welcher Wochentag mein Wiegetag wird, aber ich tendiere zu Freitag.

Ich habe gerade wieder so viele Buntstifte im Kopf. So viele Pläne. So viel Hoffnung, dass ich es diesmal tatsächlich schaffe.

Samstag, 3. Januar 2026

Die Schneeflöckchen rieseln weiter

Heute wird's wild, diverse Themen durcheinander und alle irgendwie nur angefangen.

Das nennt man dann wohl Winter. Alles weiß draußen, und die nächsten Schneeschauer lassen nie lange auf sich warten. Aber ich sehe das jetzt mal positiv, dann hindert mich nichts daran, hier meine Bude weiter auf Vordermann zu bringen. Schade nur, dass ich mich nicht traue, mit Bosse ins Feld zu fahren. Aber es gibt mir Zeit, mich mit Gartenplänen auseinanderzusetzen. Kinderhäuschen!

Was mir gerade aufgefallen ist: ich habe schon mehr als den halben Weg zum Ziel, nicht mehr Adipositas zu haben, geschafft. Laut BMI-Rechner sollte ich bei meiner Körpergröße unter 95 Kilo wiegen, um als 'nur' noch übergewichtig zu gelten, also muss ich noch 60 Kilo loswerden. Easy (man stelle sich hier bitte ein leicht  irres Lachen vor). Machbar wäre das wohl eher mit einer OP oder der Spritze, aber ich bin immer noch nicht wirklich bereit dazu. Und noch was dazu ist mir aufgefallen: statt zu fressen als gäbe kein Morgen verschlägt es mir inzwischen eher den Appetit. Also gerade Trennkost. Heute habe ich außer Sprudelwasser gerade mal 1.5 Brötchen gegessen und eine 0.3er Dose Spezi getrunken. Wenigstens waren Tomaten auf dem Brötchen, sonst hätte ich bald Skorbut.

Putzlieschen hat heute angefangen, im Bad die Fugen zu schrubben, dafür gibt's allerdings eine elektrische Hilfe/die Bürste. Dann ist noch der nächste Stapel gewaschene Wäsche in den Schränken verstaut und ein bißchen in der Küche ist auch geschafft.

Ein weiterer Haken an "ich gehe offen mit meinen Problemen um" habe ich heute gemacht, als ich mit Christian über meine Gewichtsprobleme gesprochen habe. Er ist jetzt nicht der begnadete Zuhörer, aber immerhin, ich habe es ausgesprochen. Das Cabriobunny ist weiter in den Umlauf gekommen, ich hoffe, das hilft mir dabei, es umzusetzen. Immer wieder darauf angesprochen zu werden, Nachfragen. Sanfter Druck. Erinnern. Was auch immer davon mich bei der Stange hält.


Freitag, 2. Januar 2026

Frau Holle schüttelt die Betten auf

Der frühe Wecker hat mich gleich mal senkrecht im Bett stehen lassen: der erste Blick nach draußen hat dichtes Schneetreiben offenbart. Gar nicht gut wenn man wie ich wohnt und ein Lieferung per LKW erwartet. Und dann kam auch schon bald der Anruf, dass die Lieferung verschoben wird. Sehr vernünftig! Denn hier im Ort gab es in der Früh einen üblen Unfall: ein Bus ist den Hang runtergefallen und auf dem Dach liegend von einem Imbiss gestoppt worden.

Aber einer hat definitiv Spaß am Schneetreiben:



Ansonsten ein langes Telefonat mit Katha, die weiterhin tapfer versucht, mein Selbstbewusstsein aufzumöbeln, denn obwohl ich weiß, dass ich kein schlechter Mensch bin, ist mir das gegenteilige Gefühl gerade etwas abhanden gekommen und ich suche für alles und jedes was schiefläuft, den Grund bei mir. Im Keller ist ein großer Salamander gestorben - meine Schuld, weil der Keller ist ja unordentlich und ähnliches. Dabei ist das Kerlchen von ganz alleine und unbemerkt dort hineingelangt.

Außerdem ist das Projekt Großputz Bad gestartet, also mit Fliesen abwaschen und allem Pipapo, das ist dringend nötig. Ich finde mein Bad immer noch wunderschön und dementsprechend werde ich jetzt endlich die letzten Haken und so anbringen, die hier schon liegen. Damit auch das endlich fertig ist. Ein bißchen im Heizungskeller habe ich auch noch aufgeräumt, jetzt nur noch Wäsche aufhängen, dann wars das für heute.

Heute leider keine Hunderunde, aber bei dem Wetter mochte ich nicht fahren, denn der Räumdienst war nicht hier. Die Müllabfuhr aber leider auch nicht, darauf warte ich dringend.

Nachher gibt's dann die erste Runde Skincare, also erst rollern, dann cremen. Danach gilt: durchhalten bis es Routine ist! Einfach, weil ich ich es mir wert bin.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Happy new year?

Alles wieder auf Anfang, 365 unverbrauchte Tage, ich freu mich drauf - und ganz besonders auf das Erreichen von Zielen, bzw. das Umsetzen von Plänen.

Heute war ich im Eisregen mit Bosse im Feld, dank dicker Winterjacke war es auszuhalten, aber ich war dann doch froh, wieder am Auto zu sein. Trotzdem: ich habe nicht gekniffen und bin eine, wenn auch kleine, Runde gegangen.

Das Hauptthema des Tages ist der Heizungskeller, den ich mir jetzt endlich vorknöpfe, denn es steht eine Lieferung und die Heizungswartung an. Sagen wir es mal so: der Anfang ist gemacht und jetzt ziehe ich es auch endgültig durch. Ich fürchte nur, beim Trockner brauche ich Hilfe, das schaffe ich nicht alleine, den alten rauszuzerren und den neuen wieder genau in die Lücke zu bekommen.

Sehr gefreut habe ich mich gestern über den Anruf von Christian, denn im Hintergrund war Annett dabei. Ich hoffe so sehr, dass sich diese Freundschaft festigt.

Ebenso gefreut habe ich mich über die vielen Nachrichten zum Jahreswechsel. Ich mache wohl doch ein paar Dinge richtig im Leben. Ganz besonders schön die Nachricht von Katha, die gerade jetzt so sehr an meiner Seite ist, damit ich mein Selbstvertrauen nicht selbst zerstöre.

In mir drin ist derzeit eine totale Unruhe, mir geht alles nicht schnell genug und andererseits muss ich meine physischen Limits akzeptieren, das fällt mir überhaupt nicht leicht. Aber es bringt mich nicht schneller voran, wenn ich über meine Grenzen gehe.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Der letzte Tag des Jahres

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende, es gab viele Höhen und Tiefen, es hat sich einiges getan, ich bin persönlich vorangekommen und habe so manche Erkenntnis über mich, aber auch über meine Mitmenschen gewonnen.

  • Ich habe für mich klarer herausgefunden, wo ich im Leben hinmöchte und wer dazu passt.
  • Ich erkenne meine Grenzen besser, ich muss nur noch lernen, sie dann auch zu beachten.
  • Ich bin zu nett, zu geduldig, zu leise was meine Bedürfnisse angeht.
  • Ich bin mental soviel stärker als gedacht.
  • Ich brauche meinen Schutzpanzer aus Speck nicht mehr (so sehr).
  • Ich bin physisch zu viel mehr in der Lage als ich dachte.
  • Ich habe kein gutes Durchhaltevermögen.
  • Ich bin nicht komplett bindungsunfähig.
  • Ich habe das Cabriobunny gefunden.
  • Ich bin kein schlechter Mensch und eine tolle Freundin, wenn man mich lässt.
  • Ich bin ein Jäger und Sammler und gebe zu viel Geld aus. Doch am Ende belasten mich die vielen Dinge eher, erst recht, wenn ich sie nicht mal benutze.
  • Ich kümmere mich zu wenig um mich.
  • Ich will das Leben auskosten und mich nicht mehr wegen Selbstzweifeln ausbremsen.
  • Ich will Lagerfeuer, gute Freundschaften und Sonnenstrahlen und dafür kämpfe ich.
  • Ich bin gerne Landkind.
Wer den Sonnenschein und das Glücksglucksen nicht genießen kann - schade. Ich werde das ab jetzt uneingeschränkt tun!

Dienstag, 30. Dezember 2025

Pläne und Vorsätze - die 2026Edition

nicht auswärts essen gehen, ausgenommen Einladungen in Quartal 1

tägliche Skincare

Putzplan einhalten

Cabriobunny

Garten in Angriff nehmen

Regelmäßig melden

Rigoroser Sparkurs

Gouville

Kein Mount Laundry mehr aufkommen lassen

30 Kilo abnehmen

Sachen verkaufen um Luft zu bekommen

lernen, Dinge selbst zu erledigen

Haus versorgen/zurückerobern

Einmal wöchentlich Speicher eine Stunde aufräumen

Grenzen setzen und durchsetzen, dass diese eingehalten werden

Mehr von dem machen, was mich glücklich macht!!!

Montag, 29. Dezember 2025

Traurig

Ich bin traurig um die Pläne, die ich hatte, die nicht umgesetzt werden, um die weine ich wirklich. Ich bin traurig, weil ich es in der ganzen Zeit nicht geschafft habe, wirklich ICH zu sein, aus Rücksichtnahme. Ich bin traurig, weil ich Angst habe, meinen besten Freund hier zu verlieren. Ich bin traurig, weil ich lieber geschwiegen habe als meinen Weg zu gehen und Streit zu riskieren.

Ich muss das als Startpunkt sehen. Als Chance, zum Cabriobunny aus meiner Vorstellung zu werden. Arschbombe rein ins Leben!

Sonntag, 28. Dezember 2025

Aus die Maus

Ab jetzt geht es wieder als Single durchs Leben. Hoffentlich können wir unsere Freundschaft retten, denn die würde mir wirklich fehlen.

Und nun Volldampf am Erreichen der Ziele gearbeitet, ich habe mir ja einiges vorgenommen!

Samstag, 27. Dezember 2025

negativ -> positiv

Ich jammere zu viel. Zumindest, wenn ich mir die Blogeinträge der letzten Wochen anschaue. Ich muss bzw. ich möchte den Fokus mehr auf das Positive legen.

Über die Feiertage habe ich mich ja eigentlich nur mit der Decke über dem Kopf mit jeder Menge Süßkram im Bett versteckt. Aber schon am zweiten Feiertag hatte ich den Süßkram ziemlich satt. Und heute hatte ich dann auch wieder weiter Lust auf Winterputz. Ich habe dem Drang nachgegeben und die Kommoden im Gästezimmer sortiert, außerdem habe ich weiter in der Küche aufgeräumt und Wäsche gemacht. Alles in allem noch ausbaufähig, aber immerhin, es geht weiter.

Meine Vorsätze für 2026 nehmen Gestalt an. Es sind eine Menge, aber der wichtigste ist und bleibt: glücklich sein!




Freitag, 26. Dezember 2025

unhappy -> happy

Ich bin irgendwie nicht glücklich. So gar nicht. Ich habe das Gefühl, nicht fordern, nichts erwarten zu dürfen, weil ich dann anstrengend bin. Ich habe, glaube ich zumindest, einen ziemlich langen Geduldsfaden, aber irgendwann ist auch der ausgeleiert oder, noch schlimmer, er reißt und das wird dann echt unschön. Ich wollte mein Herz schützen, aber so langsam fällt mir das wirklich schwer. Andererseits: warum verharren, wenn es nicht glücklich macht? Es wäre so leicht, mich raus aus meinem Teufelskreis zu holen, aber dafür müsste man mir zuhören, wenn ich mich denn mal verletzbar mache weil ich über das spreche, was ich sonst zurückhalte. 

Die Konsequenz daraus: ich konzentriere mich wieder auf mich selbst, auf die Etappenkilos, auf das Beseitigen des Chaos in meinem Leben. Gerade lastet das Haus in Gouville ziemlich auf meiner Schlechtes-Gewissen-Liste. Aber auch da gibt es irgendwann den Punkt, an dem ich es anpacke.

Die Weihnachtstage sind fast vorüber, ich habe mich mit jeder Menge Zucker abgeschossen um es irgendwie auszuhalten. Nun kommt der 'Entzug', das wird kein Spaß, aber ich möchte lieber am Leben teilhaben können als zu fressen. 

Gleich noch nach Haan, der teuerste Milchshake überhaupt, denn ich fahre mal eben 100km zu einem FastFoodGedöns, das ich nicht mag, um wem anders den Gefallen zu tun. Auch da muss ich lernen, klarer zu kommunizieren.

Wenn ich so resümiere, was ich alles ändern muss, hui, das wird kein Spaziergang. Aber es ist ja nicht alles auf einmal dran, Hauptsache, ich gebe nicht auf.


Donnerstag, 25. Dezember 2025

Cabriobunny statt Dickmadam!

Die letzten anderthalb Wochen waren esstechnisch eine ziemliche Katastrophe. Zwar immer noch harmlos im Vergleich zu früher, aber trotzdem extrem doof für den Diabetes. Und natürlich tut sich so auch nichts auf der Waage, obwohl ich vermutlich froh sein sollte, dass es auch nicht aufwärts gegangen ist. Weihnachten, um mich rum alle mit Familie und Plänen und ich habe so gar nichts in der Richtung, da ist Süßkram doch wieder das Trösterle.

Aber es gibt ja diesen Spruch, dass nicht das Essen von Weihnachten bis Silvester dickmacht, sondern das von Neujahr bis Heiligabend und daran halte ich mich jetzt mal fest.

2026 möchte ich meinen Ziel von 125 Kilo so nah wie möglich kommen. Ich setze dabei auf gesunde Ernährung, Spaziergänge mit dem Hochbegabten und Gartenarbeit. Und ich bleibe dabei, mit immer nur die nächsten fünf Kilos vorzunehmen, das hat bisher ganz gut funktioniert.

Wie stelle ich mir das Cabriobunny eigentlich vor? Sie hat blonde Haare, trägt Jeans, Shirts, Hoodies und Sneaker und hat Sommersprossen, duftet nach Kirschlabello, Pfefferminz und Kokossonnencreme, singt schief aber begeistert mit dem Radio mit und trägt Silberschmuck. Und sie hat Muskeln! Aber am allerwichtigsten ist: sie steht für sich ein, für ihre Wünsche, Ziele und Bedürfnisse!

Samstag, 20. Dezember 2025

Aus der Traum vom Feenhäuschen

So lange habe ich von einem kleinen Häuschen an der Ostsee geträumt. Mein Rückzugsort: viel Land, wenig Menschen, die Ostsee in erreichbarer Nähe. Aber ich muss mir eingestehen, dass dieser Traum ausgeträumt ist. Allein die Fahrerei dorthin ist zu weit für mal "eben ein Wochenende" Auszeit - fast sieben Stunden hat die Heimfahrt nach dem letzten Urlaub in Travemünde gedauert.

Was also dann? Erst recht, wenn ich mich mit meinem Lieblingsmenschen abstimmen muss? Es gibt insgesamt drei Ideen. 

1. Der eigene Garten. Feengarten statt Feenhäuschen. Mehrere Sitzecken, Feuerstelle, HotPot, usw.

2. Captains Corner aufmöbeln und das große Haus in die Vermietung geben. Dann halt den Sommerurlaub dort verbringen, mit Atlantik statt Ostsee.

3. Wohnwagen. Ein älteres Exemplar entgräten und auf meine körperlichen Bedürfnisse angepasst einrichten. Die Idee gefällt mir schon länger, das wäre auch mit Hund eine tolle Sache. Und finanziell auch zu stemmen.

Ich werde den Winter über mal darüber nachdenken, aber grundsätzlich scheint das am besten zu dem zu passen, wie mein Leben ist.


Dienstag, 16. Dezember 2025

Verdammt

Ich bin heute Nacht total abgestürzt.
Eine Tüte Lebkuchen, eine Packung Pralinen, eine Packung Baumkuchenspitzen, eine große Flasche Colamix. Wie ferngesteuert alles rein. Und danach natürlich höllischer Durst und kaum Schlaf. Gar nicht gut. 
Heute Reset und nicht noch so ein Absturz. Ich möchte das nicht mehr so wie es ist, deswegen sehe ich das als einmaligen Ausrutscher.