Mittwoch, 31. Dezember 2025

Der letzte Tag des Jahres

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende, es gab viele Höhen und Tiefen, es hat sich einiges getan, ich bin persönlich vorangekommen und habe so manche Erkenntnis über mich, aber auch über meine Mitmenschen gewonnen.

  • Ich habe für mich klarer herausgefunden, wo ich im Leben hinmöchte und wer dazu passt.
  • Ich erkenne meine Grenzen besser, ich muss nur noch lernen, sie dann auch zu beachten.
  • Ich bin zu nett, zu geduldig, zu leise was meine Bedürfnisse angeht.
  • Ich bin mental soviel stärker als gedacht.
  • Ich brauche meinen Schutzpanzer aus Speck nicht mehr (so sehr).
  • Ich bin physisch zu viel mehr in der Lage als ich dachte.
  • Ich habe kein gutes Durchhaltevermögen.
  • Ich bin nicht komplett bindungsunfähig.
  • Ich habe das Cabriobunny gefunden.
  • Ich bin kein schlechter Mensch und eine tolle Freundin, wenn man mich lässt.
  • Ich bin ein Jäger und Sammler und gebe zu viel Geld aus. Doch am Ende belasten mich die vielen Dinge eher, erst recht, wenn ich sie nicht mal benutze.
  • Ich kümmere mich zu wenig um mich.
  • Ich will das Leben auskosten und mich nicht mehr wegen Selbstzweifeln ausbremsen.
  • Ich will Lagerfeuer, gute Freundschaften und Sonnenstrahlen und dafür kämpfe ich.
  • Ich bin gerne Landkind.
Wer den Sonnenschein und das Glücksglucksen nicht genießen kann - schade. Ich werde das ab jetzt uneingeschränkt tun!

Dienstag, 30. Dezember 2025

Pläne und Vorsätze - die 2026Edition

nicht auswärts essen gehen, ausgenommen Einladungen in Quartal 1

tägliche Skincare

Putzplan einhalten

Cabriobunny

Garten in Angriff nehmen

Regelmäßig melden

6 km Hunderunde schaffen

Rigoroser Sparkurs

Gouville

Kein Mount Laundry mehr aufkommen lassen

30 Kilo abnehmen

Sachen verkaufen um Luft zu bekommen

lernen, Dinge selbst zu erledigen

Haus versorgen/zurückerobern

Einmal wöchentlich Speicher eine Stunde aufräumen

Grenzen setzen und durchsetzen, dass diese eingehalten werden

Mehr von dem machen, was mich glücklich macht!!!

Montag, 29. Dezember 2025

Traurig

Ich bin traurig um die Pläne, die ich hatte, die nicht umgesetzt werden, um die weine ich wirklich. Ich bin traurig, weil ich es in der ganzen Zeit nicht geschafft habe, wirklich ICH zu sein, aus Rücksichtnahme. Ich bin traurig, weil ich Angst habe, meinen besten Freund hier zu verlieren. Ich bin traurig, weil ich lieber geschwiegen habe als meinen Weg zu gehen und Streit zu riskieren.

Ich muss das als Startpunkt sehen. Als Chance, zum Cabriobunny aus meiner Vorstellung zu werden. Arschbombe rein ins Leben!

Sonntag, 28. Dezember 2025

Aus die Maus

Ab jetzt geht es wieder als Single durchs Leben. Hoffentlich können wir unsere Freundschaft retten, denn die würde mir wirklich fehlen.

Und nun Volldampf am Erreichen der Ziele gearbeitet, ich habe mir ja einiges vorgenommen!

Samstag, 27. Dezember 2025

negativ -> positiv

Ich jammere zu viel. Zumindest, wenn ich mir die Blogeinträge der letzten Wochen anschaue. Ich muss bzw. ich möchte den Fokus mehr auf das Positive legen.

Über die Feiertage habe ich mich ja eigentlich nur mit der Decke über dem Kopf mit jeder Menge Süßkram im Bett versteckt. Aber schon am zweiten Feiertag hatte ich den Süßkram ziemlich satt. Und heute hatte ich dann auch wieder weiter Lust auf Winterputz. Ich habe dem Drang nachgegeben und die Kommoden im Gästezimmer sortiert, außerdem habe ich weiter in der Küche aufgeräumt und Wäsche gemacht. Alles in allem noch ausbaufähig, aber immerhin, es geht weiter.

Meine Vorsätze für 2026 nehmen Gestalt an. Es sind eine Menge, aber der wichtigste ist und bleibt: glücklich sein!




Freitag, 26. Dezember 2025

unhappy -> happy

Ich bin irgendwie nicht glücklich. So gar nicht. Ich habe das Gefühl, nicht fordern, nichts erwarten zu dürfen, weil ich dann anstrengend bin. Ich habe, glaube ich zumindest, einen ziemlich langen Geduldsfaden, aber irgendwann ist auch der ausgeleiert oder, noch schlimmer, er reißt und das wird dann echt unschön. Ich wollte mein Herz schützen, aber so langsam fällt mir das wirklich schwer. Andererseits: warum verharren, wenn es nicht glücklich macht? Es wäre so leicht, mich raus aus meinem Teufelskreis zu holen, aber dafür müsste man mir zuhören, wenn ich mich denn mal verletzbar mache weil ich über das spreche, was ich sonst zurückhalte. 

Die Konsequenz daraus: ich konzentriere mich wieder auf mich selbst, auf die Etappenkilos, auf das Beseitigen des Chaos in meinem Leben. Gerade lastet das Haus in Gouville ziemlich auf meiner Schlechtes-Gewissen-Liste. Aber auch da gibt es irgendwann den Punkt, an dem ich es anpacke.

Die Weihnachtstage sind fast vorüber, ich habe mich mit jeder Menge Zucker abgeschossen um es irgendwie auszuhalten. Nun kommt der 'Entzug', das wird kein Spaß, aber ich möchte lieber am Leben teilhaben können als zu fressen. 

Gleich noch nach Haan, der teuerste Milchshake überhaupt, denn ich fahre mal eben 100km zu einem FastFoodGedöns, das ich nicht mag, um wem anders den Gefallen zu tun. Auch da muss ich lernen, klarer zu kommunizieren.

Wenn ich so resümiere, was ich alles ändern muss, hui, das wird kein Spaziergang. Aber es ist ja nicht alles auf einmal dran, Hauptsache, ich gebe nicht auf.


Donnerstag, 25. Dezember 2025

Cabriobunny statt Dickmadam!

Die letzten anderthalb Wochen waren esstechnisch eine ziemliche Katastrophe. Zwar immer noch harmlos im Vergleich zu früher, aber trotzdem extrem doof für den Diabetes. Und natürlich tut sich so auch nichts auf der Waage, obwohl ich vermutlich froh sein sollte, dass es auch nicht aufwärts gegangen ist. Weihnachten, um mich rum alle mit Familie und Plänen und ich habe so gar nichts in der Richtung, da ist Süßkram doch wieder das Trösterle.

Aber es gibt ja diesen Spruch, dass nicht das Essen von Weihnachten bis Silvester dickmacht, sondern das von Neujahr bis Heiligabend und daran halte ich mich jetzt mal fest.

2026 möchte ich meinen Ziel von 125 Kilo so nah wie möglich kommen. Ich setze dabei auf gesunde Ernährung, Spaziergänge mit dem Hochbegabten und Gartenarbeit. Und ich bleibe dabei, mit immer nur die nächsten fünf Kilos vorzunehmen, das hat bisher ganz gut funktioniert.

Wie stelle ich mir das Cabriobunny eigentlich vor? Sie hat blonde Haare, trägt Jeans, Shirts, Hoodies und Sneaker und hat Sommersprossen, duftet nach Kirschlabello, Pfefferminz und Kokossonnencreme, singt schief aber begeistert mit dem Radio mit und trägt Silberschmuck. Und sie hat Muskeln! Aber am allerwichtigsten ist: sie steht für sich ein, für ihre Wünsche, Ziele und Bedürfnisse!

Samstag, 20. Dezember 2025

Aus der Traum vom Feenhäuschen

So lange habe ich von einem kleinen Häuschen an der Ostsee geträumt. Mein Rückzugsort: viel Land, wenig Menschen, die Ostsee in erreichbarer Nähe. Aber ich muss mir eingestehen, dass dieser Traum ausgeträumt ist. Allein die Fahrerei dorthin ist zu weit für mal "eben ein Wochenende" Auszeit - fast sieben Stunden hat die Heimfahrt nach dem letzten Urlaub in Travemünde gedauert.

Was also dann? Erst recht, wenn ich mich mit meinem Lieblingsmenschen abstimmen muss? Es gibt insgesamt drei Ideen. 

1. Der eigene Garten. Feengarten statt Feenhäuschen. Mehrere Sitzecken, Feuerstelle, HotPot, usw.

2. Captains Corner aufmöbeln und das große Haus in die Vermietung geben. Dann halt den Sommerurlaub dort verbringen, mit Atlantik statt Ostsee.

3. Wohnwagen. Ein älteres Exemplar entgräten und auf meine körperlichen Bedürfnisse angepasst einrichten. Die Idee gefällt mir schon länger, das wäre auch mit Hund eine tolle Sache. Und finanziell auch zu stemmen.

Ich werde den Winter über mal darüber nachdenken, aber grundsätzlich scheint das am besten zu dem zu passen, wie mein Leben ist.


Dienstag, 16. Dezember 2025

Verdammt

Ich bin heute Nacht total abgestürzt.
Eine Tüte Lebkuchen, eine Packung Pralinen, eine Packung Baumkuchenspitzen, eine große Flasche Colamix. Wie ferngesteuert alles rein. Und danach natürlich höllischer Durst und kaum Schlaf. Gar nicht gut. 
Heute Reset und nicht noch so ein Absturz. Ich möchte das nicht mehr so wie es ist, deswegen sehe ich das als einmaligen Ausrutscher.

Freitag, 12. Dezember 2025

Nächste/erste Erfolge

Das Geschirr vom Hochbegabten sitzt definitiv lockerer.

Meine Hose ist zu weit geworden.

Ich kann die kurze Strecke am Hornissennest wieder gehen ohne das Gefühl zu haben, mir bricht der Rücken durch, also wieder 15-20 Minuten.

Meine Küche sieht so groß aus, weil da einfach so viel weniger Kram drinsteht.

Ich tue wieder was für mich selber.

Ich bin dabei, mir mein Zuhause schön zu machen.

Ich beginne, mein Leben wieder zu mögen und gut zu finden.

Ich setze Pläne um.

Ich habe damit begonnen, Dinge sofort zu erledigen anstatt sie auf die to- do-Liste zu schreiben.

Mein Intervallaufräumen funktioniert.

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Müdes Eichhörnchen

Auf der Plusseite:

Drei Tage ohne Onlinesshopping geschafft!

Die Tür zum Tankraum geöffnet und keine böse Überraschung vorgefunden wie beim letzten Mal!

Alle Wäsche zum Waschen vorsortiert!

Im Gästezimmer und in der Küche weitergekommen!

Mit dem Lymphroller begonnen!


Auf der Minusseite:

Eine Tafel Schokolade gefressen/inhaliert bzw. generell zu viel.gefuttert!

Der Kühlschrank ist immer noch nicht geputzt!

Der Anruf bei der Bank steht immer noch aus!


Abends bin ich total platt, aber leider sind die Nächte nicht erholsam. Das innere Eichhörnchen möchte fleißiger sein, aber das ist schwer wenn ich immer müde bin.


Dienstag, 9. Dezember 2025

Schluss mit nett

Ich habe es so satt, immer nett zu sein. Immer freundlich, hilfsbereit, großzügig, duldsam. Es reicht sowas von. 

Heute wollte ich Sachen auf den Speicher tragen. Die Mitbewohner haben die komplette Treppe ab ihrer Etage hoch nach oben zugestellt. Kein Durchkommen. Ich bin stinkwütend. 

Warum lasse ich etwas immer mit mir machen? Ich hatte schließlich schonmal deswegen Bescheid gesagt. 

Ich muss dringend lernen, mich durchzusetzen. Also ist nach dem Heizungskeller der nächste Schritt das Treppenhaus, damit ich keine Angriffsfläche biete.


Sonntag, 7. Dezember 2025

Sparstrumpf, selbstgestrickt

Das nächste Jahr wird finanziell eine Herausforderung. Es sind Umbauten geplant und von irgendetwas leben muss ich ja auch. Aber ich bin positiv eingestellt, dass ich das gut hinbekommen werde. Und meinem Ziel, doch noch irgendeine angestellte Arbeit zu finden, sehr nahe kommen werde.

Was ich mir auf jeden Fall vornehme - und womit auch jetzt schon beginne: keine Spontankäufe mehr. Nichts kaufen, nur weil es gerade im Angebot oder vermeintlich günstig ist. Eine Nacht drüber schlafen, ob ich es dann immer noch haben will oder ob es nur Raffgier ist. Denn wenn ich ehrlich bin: meine Wohnung platzt eh schon aus allen Nähten und ich habe mehr Zeug und Klamotten und und und als ich jemals aufbrauchen kann. Allein meine Küche würde so manchen Hobbykoch frohlocken lassen. Bücher gibt's im Bücherschrank genug, und wenn es mal ein bestimmtes sein soll, dann gibt's das auch second hand.

Die Wunschliste beim großen Onlinehandel ist bis auf ein paar Bücher gelöscht, ich brauche weder einen Kaffeevollautomaten noch weitere Backformen noch eine Autopoliturmaschine noch einen weiteren Thermobecher.

Nächstes Thema: Restaurantbesuche. Essen liefern lassen habe ich ja schon vor über einem Jahr eingestellt, zu teuer und einfach nicht lecker genug. Dieses Jahr war ich oft bei Stammtischen oder habe mich mit Freunden zum Essengehen getroffen. Unter 30€ bin ich aus keinem dieser Treffen herausgegangen. Das plus Spritkosten hat sich ganz schön aufsummiert. Für nächstes Jahr werde ich dieses Ausgehen auf maximal zwei mal im Monat einschränken. 

Was ich nicht einschränken möchte sind Tagestouren. Aber die werde ich an jetzt mit Picknicktasche gestalten. Ich sehe zu, dass ich einiges im Gefrierschrank habe, was ich dann für den Tag nur eben nochmal auffrischen muss (z.B. Muffins oder Pizzaschnecken), außerdem belegte Brote, Obst, Fruchtquark, Salate,....

Ich habe eine große, relativ gut ausgestattete Wohnküche. Es spricht also nichts dagegen, sich zum gemeinsamen Kochen und Zusammensitzen hier zu treffen. Ich brauche nur noch bequeme Stühle. Aber die werde ich im Januar aussuchen gehen, wenn ich im Urlaub dort in der Nähe bin. Ansonsten fehlen echt nur Kleinigkeiten. Und ich würde mich wirklich freuen, wieder Besuch zu bekommen, auch dann, wenn man wieder im Garten sitzen kann. Der Garten ist allerdings nochmal ein ganz anderes Thema, dazu gibt es einen separaten Beitrag.

Weiter oben ja schon erwähnt: meine Wohnung platzt aus allen Nähten, weil ich von allem zu viel habe. Das ist jetzt zwar kein Sparpotential, aber ich werde Sachen verkaufen und nicht mehr einfach nur verschenken, das kann und will ich mir nicht mehr erlauben. Mit Kleidung fange ich an, die sollte über das Internet gut zu verkaufen sein.

Supermarktbesuche sind auch so ein Ding. Ich lasse mich viel zu oft verleiten und habe dann zu viele Vorräte, die ich nicht alle aufbrauchen kann. Ziel ist, wieder einen wöchentlichen Essensplan zu erstellen und dafür einzukaufen. Außerdem Vorräte für 2-3 Mahlzeiten außerhalb der Planung. Und vielleicht doch nochmal einen Versuch mit der Biokiste, oder halt selbst wieder etwas anbauen, den Platz im Garten hätte ich ja.

Es gibt bestimmt noch so einiges an Sparpotential, aber in der Hauptsache muss ich meine Ausgaben bei Käufen runterschrauben, denn das ist der größte Posten.

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Schuster, bleib in deiner Komfortzone!

Fehler, sogar ein ziemlich großer. Ich hätte mich nicht darauf einlassen sollen. Diese Schei*angst, einen wichtigen Menschen zu verlieren. Dieses permanente Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht hübsch genug, nicht dünn (haha) genug. Diese Angst, zu viel zu wollen, zu fordernd zu sein, zu viel Raum einzunehmen, zu viel Zeit abzuverlangen. Das sich fragen, warum sich ein Verhalten ändert. Die Schuld bei mir suchen. Ich habe das alles so satt. Ich möchte einfach nur glücklich sein. Es ist soweit, dass ich anfange, auszubrechen. Aus Angst, verletzt zu werden. Ich habe das alles nicht gestartet. Ich werde die sein, die am Ende das gebrochene Herz haben wird.

Sonntagabend ist Stichtag. Spätestens dann will ich für mich Klarheit haben.

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Lebenslustig und unternehmungsfreudig

An welchem Zeitpunkt habe ich mein LEBENSLUSTIG verloren und es durch Rumdümpeln und Trägheit ersetzt? Wo ist das Quatschmachen hin? Wo ist das wilde Knutschen, das Antatschen, das glückliche Anstrahlen, das Kitzeln, das Necken? Das Freunde treffen, das Picknicken, die Lagerfeuer, das Mitsingen und Mittanzen zu den Hits der 80er? Das Freibad und die Freibadpommes? Sterne beobachten und den Mond anheulen? Durch die Nacht fahren, nachts den Kölner Dom bewundern und das Schloss an der Brücke aufhängen? Zehn Runden MauMau oder Mensch Ärger dich nicht verlieren und darüber Tränen lachen? Wasserschlachten oder Kissenschlachten bis man nach Luft japst? Alberne Klebetattoos, die an unmögliche Stellen bappen? Die Nacht mit den Herzensmenschen durchtelefonieren? Verwischte Wimperntusche von Tränenlachen? Kirschen vom Baum und Erdbeeren frisch vom Feld naschen? Liebesbriefe mit Füller schreiben und mit Herzchen verzieren? Einfach ins Blaue fahren und anhalten wo es einem gefällt? ...

All das und noch viel mehr will ich machen!

Montag, 1. Dezember 2025

Raus aus dem Haus!

Der Ausflug gestern war auch aus einem anderen Grund wichtig und nötig. 

In Travemünde war ich schon etwas traurig, dass ich nicht die Strecken laufen konnte, die Claudi und Andrea unterwegs waren. Auch, weil ich Bosse gern mehr möglich machen würde, mehr erleben. 

Das habe ich mir ja jetzt nach dem Urlaub als Ziel genommen: wieder ans Spazierengehen zu kommen. Wieder Meter machen zu können. 

Aber ich möchte eigentlich auch dahin kommen, dass ich Bosse überall mitnehmen kann auf Touren. Dass er ordentlich an der Leine geht. 

Das ist die eine Seite. Die andere ist schwierig in Worte zu fassen. Die Stammtische sind richtig und wichtig gewesen, weil ich durch sie wieder rausgekommen bin. Aber inzwischen genügt mir Essengehen nicht mehr als Rauskommen. Ich möchte mehr. Ich möchte Orte besuchen und besichtigen.

Aber da beißt sich die Katze derzeit noch in den Schwanz: ich bekomme es nicht gelaufen. Also ist klar, was ich zuerst ändern muss!

Unterwegs

Unterwegs mit dem Besten, ins Ahrtal und zum Nürburgring, letzteres hatte ich mir ja vor längerer Zeit mal gewünscht. Danach noch Pommes Mayo und Nussecke. Ein runder Tag. Der erste gemeinsame Ausflug, sogar mit Bosse. Tat gut. Bringt näher. Gibt Hoffnung, dass es eine Chance für eine Zukunft gibt.