Was für ein Tag, so viel Kummer und Angst wie schon lange nicht mehr. Ich hoffe so sehr, dass B. es überlebt. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie dieses Leben dann aussehen wird.
Ich habe versucht, die innere Unruhe in Produktivität umzusetzen, zumindest soweit es bei der Hitze geht, ohne dass mir der Kreislauf wegkippt. Der Absatz vor der Haustür ist wieder ziemlich unkrautfrei und die Biotonne für die Leerung morgen vollgestopft, dafür habe ich unter anderem noch eine Ladung Schilf runtergeschnitten. Die gelben Säcke stehen auch für die Abholung bereit. Ein weiteres durchgeweichtes Paket ist ausgepackt, der Inhalt gereinigt und die Umverpackung entsorgt. Ein Teil des Inhaltes des Umzugskartons ist bereits in der Papiertonne gelandet. Schritt für Schritt wird es unter der Treppe leerer. In der Küche sammeln sich die für den Verkauf aussortierten Schuhe und Klamotten, das kann jetzt also losgehen.
Ich hoffe auf eine Meldung vom Makler morgen, die erste Runde Besichtigungen läuft jetzt. Ein schnelles Angebot in realitischer Höhe was den Preis angeht wäre schön.
Und was mir gerade wieder deutlich bewusst wird: ich möchte meine Lebenszeit besser und intensiver nutzen. Mich selber in den Mittelpunkt stellen. Auf mich achtgeben.























