Ich bin gut, so wie ich bin.
Ich bin ein Mensch, den man gern an seiner Seite hat.
Ich verdiene Glücklichsein.
Ich werde mutig sein. Ich bin es schon.
Ich bin gut, so wie ich bin.
Ich bin ein Mensch, den man gern an seiner Seite hat.
Ich verdiene Glücklichsein.
Ich werde mutig sein. Ich bin es schon.
Nach guten drei Wochen gut sich endlich etwas an der Schmerzfront. Die Tabuzone wird kleiner und auch die Nervenschmerzen sind nicht mehr so schlimm, dass ich in Tränen ausbreche, wenn ich auch nur aus Versehen an meine Taille komme. Auch das Schmerzmittel habe ich so gut wie abgesetzt, sowohl die Tabletten als auch die Lotion. Jetzt muss ich nur noch meine Haut wieder "schön" bekommen, die ist komplett ausgetrocknet und von den Windpocken verschorft. Aber das bekomme ich schon wieder hin.
Reinfeiern mit dem Besten war irgendwie merkwürdig, aber das kann ich nun auch nicht mehr ändern. Keine Ahnung, was da gerade Status ist. Er wünscht sich, dass ich auf seiner Open-Door-Party erscheine, aber so richtig wohl ist mir dabei nicht. Trotzdem werde ich versuchen, ihm den Wunsch zu erfüllen, wenn er ihn nochmal äußert.
Ansonsten komme ich zwar langsam, aber doch stetig mit dem Aufräumen voran, das freut und beruhigt mich sehr. Ich möchte das so dringend hinbekommen.
Ich möchte so gern diejenige sein, die ohne nachzudenken jeden Unfug mitmacht. Und nicht mehr die, die sich nichts (zu)traut.
Eine Raupe verpuppt sich und aus dem Kokon schlüpft dann ein wunderschöner Schmetterling. Ich bin allerdings eher ein Glühwürmchen im Speckmantel. So sehr ich meinen Nick mag - aber sonderlich hübsch sind Glühwürmchen - bei Tageslicht betrachtet - nunmal nicht. Immer wieder die Frage: warum ich? Was sehen andere in mir, was ich selbst nicht erkennen kann?
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Heute war ich mit der Soulsister unterwegs - wunderbare Zeit für die Seele. Aber auch hier wieder: Treppen sind nicht mein Freund. Dennoch habe ich mich gut geschlagen, habe nicht gekniffen. In B. erkenne ich viele von meinen Selbstzweifeln wieder. Wieder der Gedanke, dass ich ein noch dickeres Fell brauche, noch mehr 'ist mir egal'. Noch mehr: ich genieße die Gesellschaft von tollen Menschen , die mich um eine meiner selbst mögen, weil ich bin wie ich bin. Negativität muss ich noch stärker ausblenden.
Das, von dem ich dachte, es seien nur Katzenkratzer, entpuppt sich mit viel Pech als Gürtelrose. Ich bin ja nun wirklich nicht fimschig, aber das tut echt sauweh 😭. Was ein Mist. Es würde aber auch erklären, warum ich in letzter Zeit so müde und schlapp war.
Ich möchte das alles nicht. Ich möchte wieder 25 sein. Aber zumindest gibt es mir jetzt den Ansporn, die nächsten 10 Kilo anzugehen, die wegmüssen. Ich will endlich diese eine blöde Treppe problemlos raufkommen. Und gut in Eloise einsteigen können! Zumindest habe ich jetzt zwei Tage ohne Süßkram überstanden, noch morgen, dann ist der Zuckerentzug hoffentlich durch.
Positiv: ich bin immer noch glücklich.
Nicht so positiv: ich habe mir irgendetwas eingefangen und ziemliche Schmerzen linksseitig, von Rippenbogen bis Lendenwirbelbereich. Unschön!
Neutral: ich komme langsam, aber sicher weiter mit Ausmisten.
Denn ich schaffe es, das, was ich schon in Ordnung gebracht habe, beizuhalten. Und es kommt jeden Tag ein bißchen was dazu, das ich in den Griff bekomme. Gerade arbeite ich am Chaos im Treppenhaus und mit jedem an seinen Platz sortierten Gegenstand wird es luftiger und freier - und ganz wichtig: leichter mal eben zu durchzuputzen. Wenn mir das jetzt auch noch in der Küche gelingen würde!
Kommunikation ist mir sehr wichtig. Ich bin ja nicht unbedingt ein Plappermäulchen und behalte das meiste für mich und gebe das wenige Persönliche erst dann preis, wenn ich es durchdacht habe. Wenn, dann kann man mich eher schriftlich 'erreichen'.
Kann also jemand der Richtige für mich sein, bei dem ich immer mehr verstumme, weil ich abgewürgt werde? Und wenn ich ehrlich bin, die Antwort auf die doch eher rhetorische Frage kenne ich doch schon längst. Ich brauche die Buntstifte im Kopf so dringend als Ergänzung zum Alltag....
Dating mit über 50 ist einfach doof.
Manchmal würde ich so gern wissen wie es weitergeht mit mir, meinem Leben, ob es doch noch eine große Liebe geben wird, ich die Essstörung in den Griff bekomme, und und und...
Aber andererseits ist es gut, es nicht zu wissen, weil ich sonst vieles nicht versuchen würde, weil ich wüsste, dass es nicht gut ausgeht und ich dadurch einiges verpassen würde. Deswegen: auf ins Abenteuer Leben! Es kann eigentlich nur gut werden 💖
Ich sags mal mit James Brown: I feel good! Zur Zeit. Ich bin irgendwie bauchglucksend glücklich. So langsam fügt sich alles. Ich habe zwar noch eine Reihe loser Enden zu verknüpfen, aber das erledige ich nach und nach und nichts davon bringt mich um den Schlaf. Ich hoffe, es geht noch sehr lange so weiter!
Eben gelesen: Aufgeben ist keine Option - aber ich werde die ganze Zeit fluchen!
Egal wie, dieses Jahr schaffe ich es, die letzten zwanzig Kilos zu meinem nächsten Zielgewicht abzuwerfen. Ich will das so nicht mehr. Punkt.
Ein Satz mit X - denn das war wohl nix. Urlaub nach nur 3 Minuten im Ferienhaus abgebrochen. Toilette zu eng für mich Moppelchen. Zwei mal 190km gefahren für nix und wieder nix und jede Menge Kohle für die Miete rausgehauen. Aber dafür kann der Vermieter ja nichts.
Und was lerne ich daraus? Den eingeschlagenen Weg weitergehen. Mich freuen, dass es inzwischen nur noch gute drei Cabriokilos sind, die wegmüssen. Stolz sein auf die 50 Kilo, die ich in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen habe, weil ich mich anders ernährt habe, mehr bewegt habe, schneller aus den schlechten Phasen rausgekommen bin.
Trotzdem ist mir gerade sehr nach Heulen zumute. In meiner Komfortzone und auch in meinem nicht ganz so goldenen Käfig war ich sicher. Diese Sicherheit aufzugeben fällt mir nach dem Erlebnis wieder sehr sehr schwer.
Ich möchte schon das haben, was meine Eltern hatten. Bis dass der Tod uns scheidet. Auch wenn das nicht immer leicht ist. Rücksichtnahme erfordert. Selbst auch zurückstecken. Beziehungsarbeit. Kompromisse.
Für mich bedeutet Treue auch Respekt. Sicher zu gehen, den anderen nicht zu gefährden. Und deswegen gibt es für mich auch kein "einmal ist keinmal".
Und: ich will eine Liebe wie Morticia und Gomez. Paar sein. Nähe mögen und wollen.
Winter: ich bin nicht überzeugt von den Konzepten Aufstehen und Kommunikation. Ein warmer Körper zum Ankuscheln reicht.
Sommer: "Wie bitte, was meinst du mit 'es ist erst sechs Uhr'? Der halbe Tag ist schon vorbei, jetzt mal los!"
Heute ist irgendwie kein guter Tag. Ich vergleiche mich und schneide in jeglicher Hinsicht schlecht/schlechter ab. Bis die Tränen dann fließen. Warum mache ich das bloß?
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Dafür dann aber wenigstens vier Aufräumpunkte: Leergut weg, eine Schublade sortiert, 2 Taschen Wäsche weggefaltet und auch gleich weggeräumt. Macht 7/1000.