Ich möchte zurück in mein Schneckenhäuschen. Safety Zone. Mit niemandem Kontakt haben.
Zuviel. Alles zu viel.
Ich möchte zurück in mein Schneckenhäuschen. Safety Zone. Mit niemandem Kontakt haben.
Zuviel. Alles zu viel.
Ich kann das nicht, ich hätte in meiner Welt bleiben sollen. Mich überfordert so einiges und ich fühle mich unzulänglich und unerfahren, zumal ich das auch immer wieder vor Augen geführt bekomme. Wie komme ich aus der Nummer bloß wieder raus? Diese Selbstzweifel, das Kleinmachen, das Gefühl der Überforderung führt gerade wieder in eine Richtung, die mir nicht gut tut.
Was möchte ich eigentlich genau? Darüber sollte ich mir mal als erstes Gedanken machen, egal wie oft ich das schon gemacht habe!
Durst. So viel Durst. Ich kann mir in etwa denken, wie schlecht meine Werte aktuell sind. Und damit sie das auch bleiben, war ich heute bei BK. Um mich zu spüren. Den Moment, wo der Magen bis obenhin voll ist, mir eigentlich schon übel ist, ich aber noch einen Bissen drauffresse. Und noch einen.
Warum werde ich nicht schlauer? Warum lasse ich es zu, dass andere Menschen mich dazu bringen, mich schlecht zu fühlen. Diese Macht sollten sie nicht mehr haben über mich!
Ich muss endlich mit meinem selbstzerstörerischen Verhalten aufhören. Lektionen lernen. Heute abend drei (!) Tafeln Schokolade. Weil ich mich wieder auf etwas verlassen habe, das gesagt wurde und was am nächsten Tag vergessen war. Und ich noch dafür 'gemaßregelt' wurde, dass ich etwas gemacht habe, um das ich gebeten wurde. Wie blöd bin ich eigentlich? Ich mache Fehler immer mehrmals, nur um ganz sicher zu sein. Dabei steht doch eigentlich fest, was meine Ziele sind. Und ein ganz wichtiges habe ich heute mit Pommes und Schoki sabotiert :(
Was für ein Tag. Eigentlich möchte ich nur noch auf den Arm und mich eine Runde ausheulen. Aber ich mag noch nicht mal deswegen fragen. Wozu das also alles?
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Ich muss die nächsten Kilos abwerfen. Ganz dringend. Ich kann das so nicht.
Fast einen Monat ohne Eintrag. Das reale Leben hat mich gepackt: eine heftige Erkältung, ein Bekannter mit Liebeskummer und viel Redebedürfnis und nicht zuletzt ein Ja zu etwas, wo ich mir immer noch nicht sicher bin, ob das eine kluge Entscheidung ist. Es fühlt sich aber einfach gut an!
Ich würde gern heute Abend, wenn es dunkel ist, mit einer heißen Pizza draußen sitzen und auf den Sternschnuppenregen warten.
Wenn man sich einfach nicht auf etwas freut, bei dem man von anderen abhängig ist, dann ist man auch nicht enttäuscht, wenn es nicht hinhaut.
Gut, dass ich diese Lektion schon sehr früh im Leben gelernt habe. Meinen Optimismus lasse ich mir trotzdem nicht nehmen!
Zwischen Komfortzone und der großen weiten Welt!
Ich muss mutiger werden, alleine die Welt zu erobern!
Ich schaffe es immer mehr, Dingen einen Platz zuzuweisen. Das fühlt sich richtig gut an.
Außerdem motiviere ich mich dazu, Sachen, die ich benutzt habe, gleich wieder an ihren Platz zurückzuräumen.
Neben dem Aufräumen werde ich morgen mit meinem Putzplan starten - von Montag bis Freitag wird jeweils ein Zimmer gründlich geputzt, damit ich am Wochenende frei habe und nichts machen muss.
Außerdem muss ich jetzt wirklich täglich zwei mal 30 min Gartenarbeit erledigen, es wächst mir nämlich buchstäblich alles über den Kopf. Startpunkt ist das Krötengehege.
Und irgendwie merke ich körperliche Veränderungen. Ich kann mich viel besser bücken, die Hose sitzt lockerer, ich halte länger durch und muss mich nicht so oft hinsetzen. Eine sehr positive Entwicklung. Denn da will ich ja jetzt endlich weiterkommen, damit ich an vielen mehr teilhaben kann.
Ich schaffe es aus eigener Kraft, mich aus dem dunklen Platz herauszuholen. Ich wusste nicht mehr, ob ich stark genug bin dafür. Aber ich scheine es noch zu sein. Dieses Wissen und dieses Gefühl tut so gut!
Wohnung
Papiere/Finanzen
Garten
Abnehmen
Fitness
Gesundheit
Cabriobunny
Angsthasenmodus aus
Job
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Ich muss MEINEN Weg gehen und die Route habe ich die letzten Wochen festgelegt.
Ich werde, sobald es sich anbietet, die Karten beim Besten auf den Tisch legen und dann ist hoffentlich endlich dieser Schwebezustand ob Beziehung oder nicht vorbei.
Mein Chaos arbeite ich weiter Schritt für Schritt ab, ich beweise es mir ja gerade täglich, dass ich es kann.
Abnehmen und meinen Körper im jeweiligen Ist-Zustand mögen wird schwierig, aber ich gehe weiter meine Taktik der 5-Kilo-Schritte. Und der nächste bringt mich dann tatsächlich schon zur 5 in der Mitte. Das will ich einfach schaffen!
Und dann nur noch ein paar lose Enden verknüpfen und ich bin gar nicht mehr so weit weg von dem wo ich hinwill. Die, die mit der Arschbombe rein ins Vergnügen und ins Leben hopst.
Endlich habe ich das Gefühl, dass ich mehr Platz habe, mehr Luft habe, besser treten kann. Das liegt zum einen daran, dass ich schon so einigen Kram auf den Speicher getragen habe, aber auch einiges in den Müll wegbefördert habe.
Was überhaupt nicht klappt ist das Planen von Aufgaben. Egal, was ich mir vornehme, ich mache es doch nicht. Stattdessen andere Dinge, aber ich habe dann doch immer das Gefühl, nicht so wirklich etwas geschafft zu haben. Erst seit ich mir abends aufliste, was ich alles hinbekommen habe, fühle ich mich besser mit meinen to-do's.
Ich werde jetzt auch bald damit starten, Sachen zu verkaufen. Es wäre schön, wenn da ein bißchen was in der Wochenendkasse landen würde.
Ansonsten gerade ist meine Stimmung derzeit etwas mau und ich habe auch nicht so recht Lust, Menschen zu treffen.
Mir wird zur Zeit so vieles bewusst, ich bin dabei, mich zu verändern. Alte Verletzungen heilen, in bzw. seit der Kindheit erlernte Mechanismen verlieren mehr und mehr ihre Macht und ich bin immer weniger bereit, zu allem und jedem nett und geduldig zu sein. Dir passt es nicht wie ich bin? Nicht mein Problem! Woran ich noch scheitere, ist, für das einzustehen, was ich möchte. Zu erkennen, dass ich als Mensch, als Freundin, als Partnerin wertvoll bin. Mit meinem Selbstbewusstsein ist es nicht weit her. Ich reduziere mich viel zu sehr auf mein starkes Übergewicht, und warum mich Menschen deswegen ablehnen (könnten). Damit mache ich mich selbst unattraktiv und das muss nun wirklich nicht sein.
Gelassenheit - Ich habe hart dran gearbeitet, gelassener zu werden. Aber da ist noch viel Luft nach oben.
Ich habe vor ein paar Tagen meine Ich-wills gepostet. Und die stehen jetzt an erster Stelle. Ich weiß, was ich tun muss, kann und werde, um sie wahr zu machen!!!
Ich will die Grillabendidylle. Ich will Abenteuer. Ich will Sorglosigkeit. Ich will Nähe. Ich will Glücksglucksen. Ich will innere Ruhe. Ich will Zufriedenheit mit dem wie es ist. Ich will Sicherheit. Ich will Vertrautes. Ich will Wochenende. Ich will scharf mit alles. Ich will...
Aber ich bin nicht die Ilsebill. Ich bin bereit, dafür zu kämpfen, mich einzubringen, Kompromisse einzugehen. Nur nicht bis zur Selbstaufgabe.
Ich habe es wieder getan. Mir eine Jeans gekauft, die zu klein ist, aber in die ich gerne reinpassen würde, eine sehr schöne hellblaue Markenjeans. Und diesmal gebe ich nicht auf. Die bleibt jetzt in Griffweite liegen und wird immer zum Monatsende hin anprobiert, ob sie zumindest schon mal über die Hüften geht.
Die letzten Wochen waren essenstechnisch jetzt nicht sonderlich gut. Ich weiß, was mir auf der Seele liegt, aber daran kann ich nicht so wirklich etwas ändern weil es außerhalb meines Einflussbereiches liegt. Trotzdem merke ich, dass mir und vor allem meiner Haut die Fresserei nicht gut tut.
Außerdem habe ich mir noch diverse Haarpflegeprodukte und ein IPL-Gerät gekauft, denn ab jetzt heißt es Marktwert erhöhen. Ich werde nie bildhübsch sein, aber ich möchte das Beste aus mir machen, was möglich ist.
Nicht schönes Paar ist wichtig, glückliches Paar ist das Ziel. Und das sehe ich nicht mehr am Horizont. Es bleibt dabei, ich muss kein People Pleaser sein, speziell in einer Beziehung, die noch nicht mal eine ist, zumindest nicht offiziell. Und Stand heute wird sie das auch nicht auch nicht werden. Ich mag ihn echt gern, aber ich habe so viel auf dem Herzen, was ich nicht sage, weil ich nie das Gefühl habe, das es auch nur im Ansatz interessiert oder passt. Und wenn dann noch das Gefühl dazukommt, nicht lästig, nicht fordernd sein zu dürfen, dann ist das chancenlos. Eigentlich mag ich nicht traurig sein, aber irgendwie bin ich es doch. Ich hänge emotional mehr drin als ich möchte, das wird irgendwann doch mehr wehtun als erhofft.
Ich warte irgendwie immer noch auf die Schmetterlinge, die rosarote Brille gab es nicht und kann es nicht geben, wenn man sich so lange kennt. Ach, gerade alles Mist. Vielleicht stimmt es doch und ich bin zum Dauersingledasein geboren. Dabei möchte ich so gern die Grillabendidylle...
Ich will das nicht mehr so wie es ist und ich habe mich selbst satt mit meinen Plänen, die ich nicht angehe.
Wohlfühlen, mehr teilnehmen können und weniger Ängste bezüglich 'passt nicht' ist/sind möglich in minus zwanzig Kilo.
Nicht mehr nur darüber reden und davon träumen, sondern es in die Tat umsetzen. Es stehen jetzt einige Wochenenden ohne Essengehen an, bzw. gar keine Termine in der Hinsicht, also losgelegt!
Endlich geschafft, die fünf Cabriokilos sind weg. Das hat jetzt irgendwie ewig lang gedauert, aber damit sind sie auch hoffentlich wirklich Geschichte. Und so ganz nebenbei sieht es jetzt auch so aus, als würde das Dirndl bald auch passen. Dann hatte es wenigstens etwas Gutes, dass ich es eine Nummer zu klein bekommen habe. Jetzt hoffe ich, dass ich auch gut in Eloise einsteigen kann und mich endlich, endlich zu fahren traue.
Und weil ich ja noch lange nicht am Ziel bin: die nächsten fünf Kilos (immer nur fünf, sonst frustriert mich das zu sehr, weil der Berg zu groß ist) heißen Treppenkilos. Ich gehe Treppen so unsicher und mühsam, das ist wirklich unangenehm. Das muss ich unbedingt wieder besser hinbekommen. Also muss ich mich ab jetzt aufraffen und täglich wenigstens einmal bis rauf stiefeln, bis ich die zwei Stockwerke wieder ganz locker schaffe. Und das werde ich!
Mein Gejammer hat mich selbst so genervt, dass ich heute einfach mal angefangen habe statt mir zu überlegen, was zu tun ist. Im Schlafzimmer muss ich jetzt als nächstes die Bettenpflege machen, der Rest ist dann ein Klacks. Im Bad geht's weiter mit dem Spiegel und dem Abwaschen der Wandfliesen.
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Die letzten Wochen waren esstechnisch katastrophal. Ich weiß, was mich belastet. Aber da ich darauf keinen Einfluss habe, muss ich mir dringend andere Kompensationstechniken überlegen. Ich möchte nicht auf die Stammtische verzichten, aber zuhause gibt's ab jetzt wieder gesund und süßigkeitenfrei. Auch die Sirups im Sprudel sind kontraproduktiv. Aber immer nur Wasser? Kalter Tee wäre eine Alternative.
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Gefühlsachterbahn. Ich weiß einfach nicht weiter.