Sonntag, 19. April 2026

Ich brauche Freunde und keinen Ballast

Ich halte hier ja nicht damit zurück, was ich wiege und das es mal fast 75 Kilo mehr waren. Ich frage mich schon ab und an, wie es für andere ist, diese Zahlen zu hören/zu lesen, denn vorstellen kann man sich das vermutlich nicht, dass jemand über 200 Kilo wiegt bzw. gewogen hat. Vielleicht mag da ja mal jemand was zu in den Kommentaren schreiben? Gebe ich zu viel von mir preis? Aber heute ist auch der erste Tag seit über einer Woche, an dem ich mich nicht total erschlagen fühle und wieder vorankommen will und auch glaube, das wirklich zu schaffen.

Und ich muss mich doch selbst mal loben, ich habe trotz krank echt viel in der Küche geschafft, also nicht die normalen Arbeiten, sondern die Aufgaben, die man immer nur hin und wieder mal erledigt wie Besteckschublade auswischen oder die Kaffeemaschine bis in jede Ecke schrubben. Noch sieht einiges etwas wild aus, aber darüber mache ich mir keine Gedanken, das sind erst die nächsten Schritte, wenn die aktuellen geschafft sind. Was aber auf jeden Fall ansteht: Vorräte aufbrauchen und nicht mehr so viel davon anhäufen. Ich esse viel weniger, und einiges mag ich auch einfach nicht mehr, z.B. die Ersatznudeln aus irgendwelchen Mehl. Außerdem tausche ich doch noch mal die Nutzungsart einiger Schubladen, denn es macht einfach mehr Sinn, die Vorräte dort zu haben, wo man sie zum Kochen braucht.

Eine weitere Erkenntnis der letzten Tage: ich hänge mein Herz gern an die für mich falschen Menschen. Absolute Priorität in der Hinsicht muss sein, da Ballast abzuwerfen. Ich würde am liebsten ein weiteres Quartal auf Tauchstation gehen und wer weiß, vielleicht mache ich das auch. Nur reagieren, nicht agieren. 



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