Samstag, 7. Februar 2026

Freitag, mit Ausgehen

Diese Woche hatte ich ja den Esstisch in der Küche umgestellt und ich bin mir immer noch unsicher, ob ich es so lasse. Ich komme besser ans Fenster, die Heizung kann besser abstrahlen und der Raum wirkt größer. Aber es ist wie mit allem: ich tue mich einfach schwer mit Veränderungen. Was aber definitiv ausgetauscht wird sind die Bänke. Die sind nicht bequem wenn man lange darauf sitzt und so wirklich ganz sind sie ja auch nicht mehr.

Ich habe keine Ahnung, warum ich zur Zeit so weinerlich bin. Einfach nervig. Naja, eine Ahnung habe ich schon, aber daran kann ich derzeit nichts ändern. Ich bin einerseits einsam, trotz der vielen Menschen um mich herum, die alles dafür tun, damit ich mich nicht alleine fühle und mein Selbstbewusstsein stärken, andererseits mag ich momentan kaum Kontakt haben. Ich weiß einfach nicht, wie ich da rauskommen kann. Das Weggehen mit der Pommesschwester heute Abend wird also eine Herausforderung, obwohl ich mich darauf freue. Und ich habe keine Ahnung, was ich anziehen soll, vor allem die Schuhfrage, denn die neuen Sneaker sind im Schuhschrank hinterm Trockner verstaut. Und anzuziehen habe ich natürlich auch nichts. Mal sehen, ob ich mich nicht zumindest etwas aufrüsche und nicht im Hoodie verstecke. Wer weiß, wer alles dort ist heute Abend...

Und damit mein Knie heute Abend mitspielt, nur eine kleinere Hunderunde heute (am Hornissennest), morgen wird es dann wieder eine größere Runde. Der Wocheneinkauf ist schon erledigt, ich muss also dafür keine Energie einplanen. Schlimm genug, dass ich mir das so einteilen muss, aber es ist ja definitiv schon besser geworden als noch vor ein paar Monaten.



Meine Bedenken waren umsonst, wir hatten einen wunderbaren Abend im Pub, sogar mit Überraschungsgast Christian. Es gab Flammkuchen mit Salat, Nachos und eine heiße Schokolade zum Abschluss. Ich habe mich nicht im Hoodie versteckt, sondern ein weißes Top und eine lange dunkelgraue Strickjacke zu Jeans und Chucks getragen und mich damit richtig wohlgefühlt. Haare wie immer zum Ausgehen offen. Und ich hatte an keinem Punkt das Gefühl, angestarrt zu werden, auch nicht vom "jüngeren" Publikum. Da würde sogar ich gerne kellnern, einfach auch, weil die Atmosphäre da so locker ist.





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