Sonntag, 8. Februar 2026

Hunde im Nebel

Um Viertel vor vier war ich wach und konnte nicht mehr einschlafen, Hurrikan der Gedanken im Kopf, Zukunftsängste vor allem, aber auch jede Menge Hoffnungen und Pläne. 

Eine Überlegung von gestern Nacht habe ich heute schon mal in die Tat umgesetzt: ab jetzt ist jeder erste Freitag im Monat Pommesschwesternabend, und falls der erste Freitag nicht passt, wird auf den nachfolgenden Freitag verschoben. Auf der Heimfahrt nach dem Pubbesuch haben wir zudem einen Grillabend (bei Christian?) und einen gemeinsamen Abend mit der Pizzarette (bei mir?) beschlossen. Ich wünsche mir sehr, dass es nicht nur bei den Überlegungen bleibt und werde meinen Teil dafür tun, dass wir das auch wirklich machen.

Ich habe viele Spiele, sogar sehr viele, selbst jetzt, wo zumindest die Puzzles schon mal auf dem Speicher gelagert sind. Ich überlege, ob ich die Spiele im Regal im Gästezimmer unterbringe, die DVDs in der Fernsehhöhle und die Kochzeitschriften in der Diele. Alternativ könnte ich versuchen, die Spiele ebenfalls in der Diele unterzubringen, dann wäre es auch unproblematisch, wenn es mehr werden und an Spielabenden hätte man einen besseren Überblick. Dazu würde sich das Regal rechts neben dem Heizungskeller gut eignen. Allerdings müsste ich weiter Bücher aussortieren, was ich allerdings ja eh vorhabe. Und die Puzzles könnten hochkant oben aufs oberste Regalboard. Und dann habe ich endlich mit der Freundewand angefangen. Jetzt muss ich nur noch die Fotos ausdrucken, weiße Rahmen habe ich noch einige vorrätig.



Die Hunderunde ist heute im Nebel versunken. Eigenlich wollte ich am Golfplatz gehen, aber dort habe ich tatsächlich keinen Parkplatz mehr bekommen, also rüber auf den Petersberg, wo man die Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Der Hochbegabte hatte trotzdem seinen Spaß und wollte gar nicht mehr heim. Unterwegs haben wir noch einen unfreundlichen anderen Rüden getroffen und ich bin immer wieder begeistert, wie souverän Bosse reagiert, wenn er angemacht wird. Das prallt komplett an ihm ab und er geht seiner Wege, was mich sehr beruhigt, denn so kann ich ihn unbesorgt unangeleint laufen lassen. 


Den Nachmittag habe ich dann für ein bißchen Gartenarbeit und Hausarbeit genutzt. Mir fehlt die innere Ruhe, weil ich ständig mit schlechtem Gewissen im Hinterkopf runterrattere, was noch alles zu tun ist und deswegen immer wieder irgendetwas erledige, aber nie das Ganze schaffe, um mal einen Haken an eine komplett erledigte Aufgabe machen zu können. Für morgen nehme ich mir noch mal entweder mein Schlafzimmer oder das Gästezimmer vor, die sind am schnellsten komplett fertig zu bekommen, damit danach nur noch Beihalten ansteht.

Erkenntnis des Tages: nur wenn man anfängt, kann man auch fertig werden. Das Anfangen habe ich leider viel zu lange vor mir hergeschoben.

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