Donnerstag, 22. Januar 2026

Magnolie aus Platin

Wir (also der Hochbegabte und ich) gehen ja nun wieder regelmäßig/täglich unsere Runde. Seitdem ist er ausgeglichener, hungriger und schläft auch wieder besser. Leider hat er sich in letzter Zeit das Bellen angewöhnt, also auch nachts, da muss ich dringend dran arbeiten. Momentan versuche ich, nicht darauf zu reagieren und hoffe, dass er kombiniert, dass er mit Bellen keinen Erfolg hat, aber mit Stillsein. 




Ich hatte endlich endlich mit ein bißchen Gartenarbeit begonnen, und zwar damit, das Schilf rund um den Gartenteich kleinzuschneiden und den Efeu an der Mauer zur Straße hin runterzuschneiden.  Ab jetzt werde ich jeden Tag, an dem es nicht regnet, damit weitermachen, denn es sollte wenigstens zur Straße bin schon mal ein bißchen ordentlicher aussehen. Zumindest, soweit ich das irgendwie schaffe. Grünabfall zur Deponie zu bringen kostet 5€/3m^3, das werde ich dann wohl machen müssen, um endlich die Brombeeren am Weiterwachsen zu hindern. 

Mir gibt der gestrige Gedanke, emotional stark genug zu sein, Konfrontationen auszuhalten, einiges an Boost für mein Selbstwertgefühl. Ich muss nicht immer diplomatisch sein, ich darf kantig und sperrig sein und vor allem auch ehrlich. Es funktioniert nicht, wenn ich mich komplett zurücknehme, damit es anderen gut geht, wenn ich dabei auf der Strecke bleibe.

Und jetzt noch drei Sachen zum Freuen: 1. die Anzeige auf der Waage bewegt sich endlich in die richtige Richtung, also habe ich es gewa(a)gt (scnr) und mir eine neue Waage mit Körperfettmessgedöns bestellt. 2. Das Gleich-Wegräumen gelingt mir inzwischen deutlich besser! 3. Ich habe mehr Energie und Durchhaltevermögen, nur Stillstehen fällt mir noch ziemlich schwer, das tut weh und ermüdet mich rasch.

Die nächsten zwei Punkte, die ich angehen werde, sind einmal meine Fingernägel, da werde ich täglich mit Nagelhärter rangehen (müssen). Und außerdem will ich mir das Schlingen abgewöhnen, also gründlich kauen und mir Zeit nehmen fürs Essen.

Werde ich wohl in einem Jahr an diese Zeit zurückdenken und mich fragen, warum das alles gerade so schwer für mich war? Dass ich mich seitdem zum Positiven und in die Richtung, in die ich wollte, verändert habe? Habe ich viel Ballast abgeworfen, physisch, mental und überhaupt im Leben? Gibt es einen Lieblingsmenschen? Bin ich sowohl das Cabriobunny als auch die Glucke geworden? Ist aus der Idee des Ankerplatzes ein realer Ankerplatz geworden?

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