Sonntag, 25. Januar 2026

Sonntag, verdammter Sonntag

Es läuft jeden Tag besser damit, Dinge immer sofort nach dem Benutzen fortzuräumen. Allerdings setzt das voraus, dass sie bereits einen Platz haben, an den sie gehören. Und dieser Platz auch schon sortiert und aufgeräumt ist. Denn an manchen Ecken ist es eher noch eine Sammlung, die ich da aufhäufe, quasi thematisch vorsortiert zum späteren ordentlichen Einräumen. Aber trotzdem: ich bin viel weniger faul was Liegenlassen angeht und das macht schon einiges hier leichter in Ordnung zu halten. Hätte ich doch nur eher damit begonnen, aber es nutzt ja bekanntlich nichts, über verschüttete Milch zu jammern.

Neu in meiner täglichen Ernährung ist Hüttenkäse, von dem ich hoffe, dass er wirklich so gesund ist, wie er angepriesen wird. Momentan esse ich den noch mit Obst und Müsli, als eiweißreiches Abendessen, aber ich würde gern noch andere Rezepte ausprobieren, mehr in die herzhafte Richtung. Und es scheint irgendwie zu funktionieren, denn ich war heute auf der (alten) Waage. Nur noch zwei Kilo minus und ich bin unter 150 Kilo. Das ist/war so lange mein nächster riesengroßer Meilenstein. Das will ich jetzt einfach schaffen, dann habe ich insgesamt 70 Kilo weg, ohne OP, ohne Spritze, nur mit FdH und mehr Bewegung. Und ich will übrigens einfach mal glauben, dass der Hüttenkäse wirkt, denn so krass lecker finde ich den leider nicht. 



Wieder mal frage ich mich, tut es mir gut, auf einer Dickenplattform zur Partnersuche unterwegs zu sein oder ist das eher kontraproduktiv und ich sollte sie zum Kontakthalten und Weggehen mit lieben Menschen nutzen, die ähnliche Probleme haben wie ich? Auch mit den Überlegungen muss ich mich jetzt dringend auseinandersetzen. Denn eigentlich würde ich wirklich gerne jemanden offline kennenlernen, ganz klassisch beim Ausgehen abends oder von mir aus auch im Supermarkt, aber dann sind wir wieder bei dem erwähnten Problem: so dick wie du bist, interessiert sich kein Mann für dich.

Carla hat mich etwas gefragt, das mir zu denken gegeben hat, nämlich, was der Beste getan hat, um mir die Hand entgegenzustrecken und etwas dafür zu tun, unsere Freundschaft zu erhalten. Und was soll ich sagen? Er hat (bisher) nichts dafür getan. Nun muss ich mir überlegen, wenn was oder ob ich überhaupt noch etwas machen werde. Ich habe einen Brief an ihn geschrieben, habe ihm diesen aber (noch?) nicht geschickt. Ich weiß nicht, ob ich derzeit die Kraft habe, mit der Reaktion oder eben auch Nicht-Reaktion darauf umzugehen, denn ich möchte mich eigentlich nur auf mich konzentrieren in meiner Auszeit, auf mein persönliches Wachstum, auf mein Ziel. Ich bin gerade so motiviert, mir ist es so wichtig, nicht weiter auf der Stelle zu treten, da sollte ich keine Energie in etwas stecken, das mich eventuell zurückwirft. Und mir auch definitiv mal überlegen, was an dieser Freundschaft gut ist, und warum ich sie nicht aufgeben mag. Allerdings habe ich ein bißchen die Befürchtung, dass die Bilanz nicht ganz so positiv ausfällt.

Ich freu mich inzwischen richtig auf die Garten(um)gestaltung. Mir ist wichtig, dass es auf jeden Fall in Richtung insektenfreundlich geht, aber auch Igel und Vögel sich hier wohlfühlen. Ich möchte einen Bauerngarten, mit Obst zum Naschen, ein bis zwei schöne Sitzecken, die nicht sofort einsehbar sind, mein altes Kinderhäuschen oder den ehemaligen Hühnerstall zum Wohlfühlrefugium umgestaltet, die Liegebank oben auf dem Ausguck aufgestellt, eine kleine Outdoorküche und eine Feuerstelle. Total easy also!

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